Why I love Spam

Lately I am quite charmed by Spam.

Spam? How?! Yes, I am talking about Spam as we know it.* Those unwanted and annoying messages normally containing some kind of dubious publicity or offer sent to uncountable accounts. Also internet forums may suffer from it as messages are randomly posted over and over and over again. Blogs suffer from them too.

And that’s where the join comes in.

I started to be endeared by Spam (not in my e-mail account, I still hate those) because only recently those «comments» started decorating my blog.

Okay, I know it’s not a real comment. I am still waiting for that. But somehow some kind of matrix of an unhuman robot in the depths of the world wide web seems to consider this website as worth sending random and brainless mass mailing!

I honestly feel flattered about that. It feels like a success.

 

Considerably thrilling written content, penis enlargement and Açai Berries

So far I proudly collected two kind of Spam messages:

The first kind let me know in a few random messages that they consider my blog as «Fairly really great net-site. Fairly great in the route of go by way of and pretty considerably thrilling written content.» or «That is the very first time I frequented your web page and
thus far? I surpгised with the research you mɑde to create this actuаⅼ put uр extraordinary. Magnifiϲent proсess!» and the sorts.

And the second kind contains information and links to drugs stores selling viagra and penis enlargement techniques (I suppose from the messages, of course I never click on those suspicious links for real…), one in a foreign language I don’t understand at all but I think they’re selling either perfume, high-proof schnapps or soda, offering me credit cars, or a membership in an exclusive online casino, and most recently (my favourite) a message praising the merits of Açai Berries.

I know I don’t get the high quality Spam yet. The one that is actually in proper English, French or German, well constructed and somehow using smartly some key-words related to the content of an article.

It’s almost as if I’ve finally made it.

 

 

 


*PS: Off topic information you probably knew already but I like pointing it out anyway to make this article seeming well-researched and information providing.

So did you know that SPAM originally is a brand for cheap canned meat especially popular during Second World War and that Monty Python’s excessive use of the word Spam in one of their sketches ultimitavely lead to what we understand to be «Spam» today?

Der Tag an dem mein Arsch verrückt geworden ist

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The Day My Butt Went Psycho – TV Serie.

Wer hat nicht schon Mal von seinem eigenständig agierenden Arsch geträumt? (Ehrlich gesagt kann ich mich nicht zu dieser Gruppe bekennen, wünschte aber heimlich die Idee wäre von mir.)

Eine bessere Übersetzung als: «Der Tag an dem mein Arsch verrückt geworden ist» zu The Day My Butt Went Psycho fällt mir leider nicht ein. Ausserdem gibt es meines Wissens bisher weder vom Buch noch von der TV-Serie meines eine Deutsche Übersetzung.

Auf die Serie bin ich rein zufällig gestossen als ich wieder Mal vor der Glotze hockte und mich durch die zahlreichen Sender zappte. Von denen funktionieren bei uns allerdings geschätzte 90% nicht, obwohl ich dank ganz passabler Sprachkenntnisse auch von den englisch- und französischsprachigen Sendern profitieren kann.

GulliTV ist ein französischer Sender dessen Programm sich vor allem an Kinder richtet und den ich noch nie eingeschaltet hatte (da er sich bei uns auf dem letzten Sendeplatz befand ging ich irgendwie immer davon aus, dass ich ihn nicht empfangen konnte). Der Titel der aktuellen Sendung schaffte es aber unweigerlich meine ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen: Sprout a craqué son slip.

Ich übersetze die Beschreibung so gut es geht auf Deutsch:

Willkommen in Métanopolis – einer friedlichen Stadt in der Menschen und Ihre Ärsche Seite an Seite leben. Sie gehen in die gleichen Kinos, Restaurants und streiten sich über dieselben Parkplätze. Hier wohnen Zack, 12 Jahre alt, und sein bester Freund: sein Arsch namens Sprout.

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Andy Griffiths: The Day My Bum Went Psycho.

Aber nicht alles ist perfekt. Der grosse Weisse Arsch und seine Schergen haben nämlich nur ein Ziel im Kopf: Die Welt zu erobern!

Zum Glück beobachtet Zack sie. Mit der Hilfe von Sprout und seiner Freundin Eléanor, versucht er die diabolischen Pläne des grossen Weissen Arsches zu verhindern. Das würde ihm erlauben der grösste Arschversohler aller Zeiten zu werden!*

Einfach.

Nur.

Sprachlos.

 

Was könnte ich noch mehr dazu sagen? Mir fehlen die Worte. Das ist so genial abstrus, originell, bekloppt, verstörend und gleichzeitig unterhaltend – da muss man erstmal drauf kommen!

Viel habe ich noch nicht darüber herausgefunden, aber ich dachte, ich stells schon mal hier rein – einfach weils so viel Spass macht und total verrückt ist.

Wer steckt also daHinter(n)? Die Serie basiert auf dem Band The Day My Bum Went Psycho von Andy Griffiths, ein australischer Autor der 1961 in Australien geboren wurde.

Übrigens könnt ihr einen Auszug aus seinem Buch auf Griffiths Homepage herunterladen. Und auf Youtube findet man natürlich auch diverses Anschauungsmaterial… Hier der Link zum Englischen Intro. Episch, irgendwie krank – und trotzdem einfach fantastisch.

 

 

*Original französisch auf GulliTV:

Bienvenue à Métanopolis, une ville paisible dans laquelle les humains et leurs fesses vivent côte à côte. Ils vont dans les mêmes cinémas, les mêmes restaurants et se disputent pour les mêmes places de parking. C’est là que vivent Zack, 12 ans, et son meilleur ami : sa paire de fesses nommée Sprout.
 
Mais tout n’est pas parfait. En effet, le Grand Fessier Blanc et ses sbires n’ont qu’une idée en tête : prendre le contrôle de la planète !
 
Heureusement, Zack les a à l’œil ! Avec l’aide de Sprout et de son amie Eléanor, il compte bien déjouer les plans diaboliques du Grand Fessier Blanc. Cela lui permettrait de devenir le plus grand botteur de fesses de tous les temps !

 

Englische Beschreibung des Buchs:

‚This is my story.
It really happened.
It’s all true.
Not even the names have been changed.
Like most people I took my bum for granted. I agreed to tell my story in the hope that others could learn from it. If this book can save even just one person from making the same mistake, then I will be happy.
Who knows?
The next bum it saves might be yours.‘
Zack Freeman is ready to tell his story. The story of a boy, his runaway bum and some of the most dangerous bums in the world including kamikaze bums; nuclear bums; and Stenchgantor, the Great Unwiped Bum. With the help of The B-team (a crack bum-fighting unit comprising three of the best bum-fighters in the business: the Kicker, the Smacker and the Kisser), Zack will risk methane madness crossing the Great Windy Desert, death by stink-bog in the Brown Forest, and the perils of the Sea of Bums before finally descending into the heart of an explosive bumcano to confront the most psycho bum of them all–His own!

WTF?! – o.b. Tampon Werbung

schutz
Mein Freund der Tampon…

Gestern bin ich bei Youtube zufällig über eine Werbung von o.b. gestolpert.

Voran sollte ich vielleicht noch dazu bemerken, dass ich auch keine Ahnung hätte, wie ich Tampons bewerben sollte. Tampons sind wie Läuseshampoo, Anti-Scheidenpilzcreme oder Prostata-Pillen: Sie sind ein notwendiges Übel. Aber nichts womit man sich gerne beschäftigt und wozu man eine Werbung machen kann, die wirklich zum Träumen anregt…

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Der Gleitchampion!

Oh Hilfe! Ein Tampon!

Also zurück zur eigentlichenWerbung von der es nicht nur eine, sondern mehrere gibt, die ich mir natürlich sofort ansehen musste.

Durchaus niedliche und gut gemachte Animationen (sieht ein bisschen aus wie Frozen) in denen die Vorzüge von Tampons – gerade auch für junge Mädchen – aufgezählt werden (was irgendwie creepy ist).

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Oh Hilfe! Ein Tampon!

Das besondere daran ist, dass dabei das Tempo selber spricht und fröhlich durchs Kinderzimmer hüpft. Dabei macht es – je nach Werbung (ich habe vier Stück davon gefunden) – Bekanntschaft mit einem Bikini, einem Bleistift, einem MP3-Player (vermutlich sogar ein I-Pod) oder einem Teddybären.

Dabei erfreuen die drolligen Animationen und die denkwürdigen Dialoge…

Unter anderem surft das sympathische Tampon durch das Waschbecken wie ein alter Profi und wird von den umstehenden Utensilien gar als «Echter Gleitchampion!» verehrt. Und falls ihr euch schon einmal gefragt habt, wie eine nickende Bikinihose aussieht, ist dieser Clip auch etwas für euch. Während der Sportschuh und das Deo daran zweifeln, dass dieser kleine Tampon ein Mädchen auch ausreichend schützen kann, reagiert die Agenda auf den neuen, leicht einzuführenden Mitbewohner mit einem verängstigten: «Oh Hilfe, ein Tampon!»

 

teddy
Teddy vs Tampon.

Mein absoluter Lieblingsdialog findet allerdings zwischen einem Kuscheltier und dem Tampon statt:

Hey, Du bist doch Anna’s Teddy!

Und Du musst Anna’s Tampon sein!

 

Naja, vielleicht muss man’s gesehen haben um es lustig zu finden…

Trotzdem: WTF?!

 

o.b. ProComfort – Für besonders leichtes Einführen

o.b. ProComfort – vom ersten Tag an

o.b. ProComfort – Schützt Dich zuverlässig

o.b. ProComfort – ab Deiner ersten Regel

 

 

PS: Schon gewusst? o.b. steht für «Ohne Binde»! Na dann habe ich immerhin noch etwas dazugelernt!